Fleischliche Gedanken und geistliche Gedanken
Dass Jesus Christus von Johannes dem Täufer getauft wurde, um alle Sünden der Welt auf einmal auf sich zu nehmen, diese Sünden trug, am Kreuz starb und auferstand, geschah, um die gerechte Forderung des Gesetzes an die Menschheit zu erfüllen, dass »der Lohn der Sünde der Tod ist« – das heißt, um Gottes Gerechtigkeit zu erfüllen.
Wir setzen unser Glaubensleben fort, indem wir an diese Gnade glauben, die uns von der Sünde errettet, und wie der Apostel Paulus bezeugte, haben wir die Vergebung der Sünden in der Gewissheit empfangen, dass es nun keine Verdammnis für die gibt, welche in Christo Jesu sind.
Hinsichtlich der Frage, mit welchem Glauben wir nach dem Empfang einer solchen Errettung leben sollten, überliefert der Apostel Paulus eine kostbare Lehre aus der Perspektive des ›Unterschieds im Denken‹.
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